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Vom Hund- Polizei-Berichte  
 


Vom Hund - Polizei-Berichte
 
19.08.2010

WALDBÜTTELBRUNN, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Wohnungsbrand hat am Mittwochabend eine Frau eine leichte Rauchvergiftung erlitten. Der durch das Feuer angerichtete Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 20.000 Euro belaufen. Dem Hund der Geschädigten ist zu verdanken, dass der Brand nicht noch größere Ausmaße angenommen hat. Das Feuer ist offenbar im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Holzofens entstanden.

Gegen 19.35 Uhr hatte der Vierbeiner in dem in der Höchberger Straße gelegenen Anwesen angeschlagen und dadurch die 72-Jährige geweckt, die im ersten Obergeschoss des Hauses geschlafen hatte. Die Rentnerin stellte sofort starken Qualm im gesamten Haus fest. Die Frau ging unverzüglich zu ihrem Nachbarn, der dann einen Notruf absetzte, nachdem bereits Rauch aus dem Gebäude aufstieg.
Die Feuerwehren aus Waldbüttelbrunn, Hettstadt und Mädelhofen die mit insgesamt 35 Mann angerückt waren, hatten das Feuer relativ schnell unter Kontrolle. Wie sich herausstellte, lag die Brandausbruchstelle eindeutig im Bereich des Holzofens, den die 72-Jährige nach eigenen Angaben im Laufe des Abends befeuert hatte. Da die Wohnungsinhaberin offensichtlich eine leichte Rauchvergiftung erlitten hatte, wurde sie in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert.
Noch im Laufe des Abends begangen Beamte der Kriminalpolizei Würzburg mit ihrer Arbeit am Brandort. Die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache dauern an.

WEIDEN. In den späten Abendstunden des 13.08.2010 versuchte ein bislang Unbekannter in Weiden ein 13-jähriges Mädchen zu vergewaltigen. Dem sofortigen und mutigen Eingreifen eines bislang unbekannten Mannes ist es zu verdanken, dass der Sexualtäter von seinem Vorhaben abließ.

Am Freitag, dem 13.08.2010, gegen 21.30 Uhr, befand sich das Kind auf dem Nachhauseweg vom Volks- und Schützenfest in Weiden. Nach Überqueren der Naabbrücke, in der Nähe des Sportgeländes der DJK Weiden, am Ludwig-Wolker-Weg, traf sie auf dem Geh- und Radweg in Höhe des Sportplatzes der Realschule Weiden auf zwei ihr unbekannte Männer.
Während der eine sich plötzlich entfernte, forderte sie der andere unmissverständlich auf, mit ihm den Geschlechtsverkehr zu vollziehen. Nachdem das Mädchen dies vehement ablehnte, zog er sie in ein Gebüsch am Naabufer.
Just zu diesem Zeitpunkt passierte ein Mann mit seinem Hund die Örtlichkeit. Nachdem der Vierbeiner anschlug, sah der Mann in dem Gebüsch nach und entdeckte den Mann und das Mädchen. Er griff ohne zu zögern in das Geschehen ein und befreite das Mädchen aus ihrer misslichen Lage.
Der bislang unbekannte Helfer begleitete das Mädchen noch bis zum zentralen Omnibusbahnhof, bevor sich ihre Wege trennten. Trotz einer ersten Presseveröffentlichung am Montag, den 16.08.2010, meldete sich der mutige Helfer bislang nicht bei der Polizei.
Da er für die Kripo ein wichtiger Zeuge ist und entscheidend zur Aufklärung eines Verbrechens beitragen könnte, bittet ihn die Kripo Weiden, sich unter der Telefonnummer: 0961/401-290 zu melden. Der ca. 40 bis 50-jährige Mann war mit einer braun- beigen Jacke bekleidet und trug einen Cowboyhut.
Die 13-Jährige konnte den Mann, der sie ins Gebüsch zog, folgendermaßen beschreiben:
Ca. 18 bis 20 Jahre alt, etwa 180 bis 185 cm groß, bekleidet mit einer schwarzen Jacke mit Nieten an den Schultern. Der Mann trug er eine schwarze Schildmütze. Besonders auffallend an dem Mann sind zwei Piercingringe an der rechten Augenbraue und ein Piercingring an der Unterlippe. Von seinem Begleiter ist bekannt, dass er ein lilafarbenes T-Shirt sowie ebenfalls eine Schildmütze (schwarz-weiß) trug und einen Bart hatte.
Die Kripo Weiden bittet Personen, denen die beiden Männer am besagten Abend aufgefallen sind, sich mit der Kripo Weiden unter der Rufnummer: 096

 
16.08.2010
Aschaffenburg. Am Samstagmorgen gegen 10:00 Uhr war ein 66-jähriger Mann mit seinem Hund in der Kleinen Schönbuschallee spazieren. Er führte seinen Hund an der Leine. Ein herrenloser Hund kam dem Hundeführer entgegen und griff den Hund an der Leine ohne Vorwarnung an. Als der Mann die Hunde trennen wollte wurde er von dem fremden Hund in den Arm und in die Hand gebissen. Der Hund des Mannes trug auch mehrere Bisswunden davon. Bei dem herrenlosen Hund soll es sich um einen Collie/Schäferhundmischling mit dunkler Färbung in verschiedenen Brauntönen gehandelt haben.
 
04.08.2010

LOHR AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. „Snorre“, seines Zeichens Drogensuchhund der Würzburger Polizei hat am Dienstabend seine gute Nase unter Beweis gestellt. Er erschnüffelte Rauschgift, das zuvor ein Straftäter auf der Flucht vor der Lohrer Polizei weggeworfen hat.

Zivilbeamte der Lohrer Polizei befanden sich am Dienstagabend im Stadtgebiet auf Streifenfahrt. In der Vorstadt kam ihnen gegen 21.00 Uhr im Bereich des Schäfergartens ein Mann entgegen, der ihnen als Drogenkonsument bekannt war. Als der 50-Jährige die Beamten erkannte, gab er Fersengeld und rannte in Richtung Jugendzentrum davon. Die Verfolgung zu Fuß dauerte bis zur Westtangente. Dort konnte der Flüchtige eingeholt und festgenommen werden.
Da die Ordnungshüter bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes nicht fündig wurden, dieser aber zuvor sicher nicht grundlos vor der Polizei davongelaufen war, holten die Zivilbeamten Unterstützung auf vier Beinen aus Würzburg. Drogensuchhund "Snorre" mit seinem Hundeführer gingen bei anbrechender Dunkelheit die Strecke ab, die der Flüchtige zurückgelegt hatte. Unweit der Stelle, an der die Handschellen klickten, fand „Snorre“ in dichtem Gebüsch ein kleines Tütchen mit weißem Pulver.
Mittlerweile hat die Untersuchung des Pulvers ergeben, dass es sich hierbei um wenige Gramm Amphetamin handelte. Mit diesem Fund konfrontiert, zeigte sich der Festgenommene geständig und gab zu, dass es sein Rauschgift war, das er auf der Flucht weggeworfen hatte. Nach einer Vernehmung wurde der Lohrer von der Polizei entlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

 
30.07.2010

MARKTHEIDENFELD OT ZIMMERN, LKR. MAIN-SPESSART. Nachdem am Mittwochmorgen die 53-jährige Frau Sonja Frank spurlos von einem Campingplatz verschwunden ist, werden die Suchmaßnahmen seit Freitagvormittag fortgesetzt. Sogenannte „Mantrailing“ – Hunde führten die Polizei möglicherweise auf eine neue Spur.

Nachdem am Vormittag die intensiven Suchmaßnahmen mit Kräften der Bereitschaftspolizei, Hundeführern und einem Polizeihubschrauber ihre Fortsetzung fanden, tat sich am frühen Nachmittag möglicherweise eine neue Spur von Frau Frank auf.
Sogenannte „Mantrailing“ – Hunde, die die Fährte der Frau vom Campingplatz aus aufnahmen, führten die Beamten an den Fußgänger- und Radweg zwischen Marktheidenfeld und Zimmern. Dort liefen die drei Hunde zielgerichtet einen Trampelpfad in Richtung Main. Derzeit (15.00 Uhr) sind Taucher der Wasserwacht und die Wasserschutzpolizei an dieser Stelle im Einsatz.
Zu den Hintergründen des Verschwindens von Frau Frank gibt es derzeit keine neuen Informationen. Weiterhin bestehen keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass eine Straftat damit in irgendeinem Zusammenhang steht.

 
27.07.2010

Mömlingen (Miltenberg) - Wegen fahrlässiger Körperverletzung wird gegen einen Hundehalter ermittelt, dessen Tier am letzten Dienstag gegen 19.20 Uhr andere Spaziergänger angefallen und eine Frau erheblich verletzt hatte. Der Mann war mit seinem nicht angeleinten Hund im Wald nahe des Jägerhauses spazieren gegangenen. Als den beiden ein Ehepaar entgegenkam, das einen angeleinten Hund mit sich führte, griff der Hund, der ca. 20 Meter vor seinem Herrn herlief, an. Auf Zurufe reagierte das Tier nicht mehr. In dem sich entwickelnden Getümmel biss der freilaufende Hund der 58-jährigen Frau derart heftig in die linke Hand, dass neben Bisswunden an anderen Fingern die Kuppe des Ringfinger abgerissen wurde.

 
19.07.2010

REICHENBERG OT LINDFLUR, LKR. WÜRZBURG. Hund wird nach Verkehrsunfall vermisst!

Bei einem Verkehrsunfall sind am Montagnachmittag zwei Personen schwer verletzt worden. Eine Autofahrerin war aus ungeklärter Ursache auf die linke Seite geraten und dort mit einem Mercedes zusammengestoßen. Die Bundesstraße 19 war zwei Stunden komplett gesperrt.

Während der Pkw der Unfallverursacherin nach dem Zusammenstoß auf der Straße stehen blieb, wurde der Mercedes nach rechts in den Graben geschleudert, wo er sich überschlug auf dem Dach zum Liegen kam. Der Fahrer wurde eingeklemmt und musste von den Feuerwehren aus Reichenberg, Rottendorf und Kist in einer schwierigen und länger andauernden Aktion aus dem Auto befreit werden.
Die beiden am Unfall beteiligten Pkw haben nur noch Schrottwert. Im Auto des Mannes hatte sich noch ein Hund befunden, der aber seit dem Unfall spurlos verschwunden ist. Ein Hundeführer der Polizei hatte längere Zeit erfolglos nach dem Tier gesucht.

 
12.07.2010

Würzburg - Wie bereits berichtet, hatte ein Unbekannter in der Nähe des Heidingsfelders Hundeübungsplatzes (Weg an der Ziegelhütte) vergiftete Köder ausgelegt. Mindestens fünf Hunde hatten die präparierten Wurststücke aufgenommen und mussten tierärztlich behandelt werden. Am Wochenende ist nun ein zehn Jahre alter Beagle an den Folgen der Vergiftung verstorben.
Die Polizei warnt die Hundebesitzer, ihre Tiere im dortigen Bereich frei laufen zu lassen. Nach wie vor hoffen die Beamten auf Zeugenhinweise. Eventuell haben Spaziergänger eine verdächtige Person oder ein „fremdes“ Fahrzeug in den zurück liegenden Tagen beobachtet.

Hinweise werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Ost unter Tel. 0931/457-2230 entgegen genommen.

 

Urspringen - Am Samstag, gegen 23.30 Uhr, fuhr in der Schlossstraße ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer auf eine Jugendliche zu, die dort mit ihrem Hund unterwegs war. Die Jugendliche konnte sich nur durch einen Sprung auf die Seite in Sicherheit bringen, wobei sie sich am Kopf leicht verletzte. Der Fahrer soll zu einer Gruppe Jugendlicher gehören, die sich öfter am Feuerwehrhaus aufhalten. Beim Fahrzeug soll es sich um einen Klein-Pkw handeln, näheres ist nicht bekannt. Die Polizeiinspektion Marktheidenfeld bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 09391/9841-0.

 
09.07.2010
Bergrheinfeld - Mit ihrem Hund, einem Jack Russel, lief am Donnerstag, gegen 18:30 Uhr, eine 22-Jährige auf dem Damm von Grafenrheinfeld in Richtung Bergrheinfeld. Der Hund rannte über den Damm auf den dortigen Radweg. Auf Zurufe reagierte das Tier nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein 66-jähriger Radfahrer den Radweg. Der Hund rannte in das Vorderrad. Daraufhin stürzte der 66Jjährige. Nachdem er durch den Schock keine Schmerzen verspürte und die Hundehalterin weiterlief, wollte er ihre Personalien. Daraufhin gab sie einen falschen Namen und Wohnort an. Der Radfahrer zog sich bei dem Unfall Prellungen zu. Der Hund blieb nahezu unverletzt. Am Rad entstand ein minimaler Schaden.
 
08.07.2010

WÜRZBURG. Vermutlich mit E 605 wollte ein Unbekannter in der Nähe des Heidingsfelders Hunde-Übungsplatzes, Weg an der Ziegelhütte, mehrere Vierbeiner vergiften. Der schnellen tierärztlichen Versorgung ist es zu verdanken, dass die betroffenen Hunde noch am Leben sind.

Eine 48 Jahre alte Frau ging am Mittwoch Nachmittag mit ihrem Hund im Bereich des Übungsplatzes am Main spazieren. Mit dabei waren noch Bekannte mit einem sechs Jahre alten Gordon-Setter und einem zehn Jahre alten Beagle. Diese beiden Tiere zeigten plötzlich Lähmungserscheinungen und starkes Speicheln. Sofort suchten die Hundebesitzer einen Tierarzt am Katzenberg auf. Dank des raschen Handelns sind die Hunde noch am Leben, deren Zustand ist jedoch als kritisch zu betrachten.
Mittlerweile steht fest, dass noch ein vier Jahre alter Beagle, ein Labrador und ein Galgo Espagnol vergiftete Wurststücke aufgenommen haben. Auch diese Hunde mussten behandelt werden.
Von einer Hundehalterin wurde am Wegrand ein Stück Leberwurst aufgefunden, dieses könnte mit Gift präpariert gewesen sein. Angehörige der Hundestaffel der Würzburger Polizei haben das Gebiet ebenfalls abgesucht, hierbei wurden keine weiteren Köder entdeckt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde eine chemisch-toxikologische Untersuchung in Auftrag gegeben.
Zum einen warnt die Polizei, Hunde im dortigen Bereich freilaufen zu lassen, zum anderen hofft sie auf Zeugenhinweise. Evtl. haben Spaziergänger eine verdächtige Person oder ein „fremdes“ Fahrzeug in den zurück liegenden Tagen beobachtet.
Die Polizei schließt nicht aus, dass noch weitere Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern betroffen sind, diese können sich bei der Polizei melden. Anrufe werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Ost unter Tel.-Nr. 0931/457-2230 entgegen genommen.

 
02.07.2010

NAILA, LKR. HOF. „Hektisches Treiben“ herrschte am Donnerstagabend bei drei Jugendlichen in Hof, als sie ein nahendes Polizeifahrzeug erblickten. Wie sich rasch herausstellte, hatten die Schüler im Alter von 15 und 17 Jahren Marihuana dabei.

Kurz vor 22 Uhr saßen die Teenies auf einer Parkbank an der Grünanlage in der Hofer Straße und erweckten mit ihrem Gehabe die Aufmerksamkeit der Polizei. Bei einer durchgeführten Kontrolle fanden die Beamten lediglich Zigarettenpapier, sogenanntes Longpaper, woraufhin die Polizeibeamten Drogenkonsum bei den Jungendlichen vermuteten. Ein herbeigerufener Diensthund wurde sofort fündig. Punktgenau zeigte der Hund in der Wiese die Stelle an, wo die Jugendlichen kurz zuvor den frisch gedrehten Joint weggeworfen hatten. Die Drei müssen sich jetzt vor Gericht wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten.

 

Karlstadt - Beim „Gassi“ gehen mit seinem Hund wurde am Donnerstagmorgen ein 50-Jähriger von einem Bernhardiner in den Unterarm gebissen.
Der Mann ging mit seinem Hund am Saupurzel Richtung Heideweg. Als zwei weitere Personen mit Hunden seinen Weg kreuzten, leinte er seinen eigenen vorsorglich an. Dies unterließ ein 38-Jähriger, der mit einem Bernhardiner unterwegs war. Der nicht angeleinte Bernhardiner attackierte in der Folge den Hund des 50-Jährigen. Als dieser die beiden Tiere trennen wollte, wurde er von dem Bernhardiner gebissen und erlitt drei Bisswunden am rechten Unterarm. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Köperverletzung.

 
24.06.2010
Bischofsheim - Am Dienstagvormittag führte ein Mann seinen Hund in der Hofstraße aus. Der Mischlingshund lief ohne Leine. Ein dort fahrender Nissan-Lenker erfasste das Tier und fuhr dann einfach weiter. Der Hundehalter selbst hatte den Unfallhergang nicht beobachtet und konnte deshalb keine brauchbaren Hinweise geben. Der verletzte Vierbeiner wurde in die Tierklinik nach Bad Kissingen gebracht. Am nächsten Tag kam ein 67-jähriger Mann zur Dienststelle und gab an, dass er möglicherweise einen Unfall mit einem Tier verursacht hätte. Dies habe er durch andere Personen erfahren. Trotzdem wurde gegen den Mann Anzeige wegen Unfallflucht erstattet.
 
14.06.2010

NÜRNBERG. Heute Nachmittag kam es im Nürnberger Stadtteil Höfen zu einem Kellerbrand, der einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr auslöste. Es gab zwei Leichtverletzte.

Gegen 12:30 Uhr wurde mitgeteilt, dass aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Höfener Straße Flammen lodern sollen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es tatsächlich aus einem Kellerschacht lichterloh. Sofort begannen die Wehrmänner der Berufsfeuerwehr Nürnberg mit der Brandbekämpfung. Zeitgleich retteten sie einen Bewohner des Hauses mit der Drehleiter aus dem zweiten Stock des Gebäudes. Zuvor stiegen zwei Beamte der PI Nürnberg-West mit einer ausgeliehenen Leiter einer nahegelegenen Firma an der Fassade des Hauses in den ersten Stock und befreiten dort ebenfalls einen am Fenster stehenden Bewohner. Bisher wurden dem Rettungsdienst zwei Leichtverletzte wegen Rauchgasintoxikation gemeldet. Sie wurden vor Ort ambulant behandelt und anschließend wieder entlassen.
Die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache sind noch unbekannt. Die Brandfahnder der Kripo Nürnberg haben die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
Rund 50 Polizeibeamte waren an dem Einsatz beteiligt, darunter gut zwei Dutzend Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Auch musste ein Polizeihundeführer gerufen werden, um einen bellenden Hund aus einer Wohnung im dritten Stock des Anwesens zu befreien. Dies verlief ohne Probleme.
Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen, da dieser Teil der Höfener Straße eine Sackgasse ist

 
09.06.2010

THÜNGERSHEIM, Lkrs. Würzburg. Ein bislang unbekannter Täter hat in den letzten zwei Wochen gleich zwei Hunde in der Nähe einer Schrebergartenanlage in Thüngersheim vergiftet. Eines der beiden Tiere verendete qualvoll. Der zweite Hund überlebte. Die Ermittlungen des Würzburger Einsatzzuges dauern an.

Bereits am 20.05.10 hatte eine Labrador-Mischlingshündin im Bereich der Mainwiese auf einem Feldweg in Richtung Retzbach offensichtlich etwas Vergiftetes gefressen. Glücklicherweise konnte der Hund durch eine sofortige tierärztliche Behandlung gerettet werden.
Am Fronleichnamstag stellte ein Hundebesitzer fest, dass sein Mischlingshund ebenfalls Vergiftungserscheinungen zeigte. Zuvor war der Halter mit seinem Tier am Main auf einem Feldweg unterwegs. Dort fraß der Hund offensichtlich einen vergifteten Köder. Ein Besuch beim Tierarzt bestätigte diese Vermutung. Trotz der tierärztlichen Behandlung verendete das Tier tags darauf leidvoll. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im zeitlichen Zusammenhang mit den Vorfällen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Würzburger Einsatzzug unter der Tel. 0931/457-2600 in Verbindung zu setzen.

 
08.06.2010
Holzkirchen – Ein hundeartiges Tier hat in der Nacht zum Montag die Bewohner eines Hühnerstalls in der Klosterbergstraße ausgelöscht. Der Täter hatte sich unter dem Zaun durchgegraben und alle vier Hennen und den Hahn getötet. Die Tiere wurden jedoch nicht mitgenommen. Es kann daher auch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen freilaufenden Hund gehandelt haben könnte.
 
07.06.2010

LITZENDORF, LKR. BAMBERG. Ein glückliches Ende fand eine groß angelegte Vermisstensuche am Freitagmittag im Raum Litzendorf. Ein vermisster 48-Jähriger wurde nach dem Einsatz von Rettungs-Suchhunden wohlbehalten aufgefunden.

Der schwer erkrankte Mann verschwand am Freitag, kurz vor 12 Uhr in Pödeldorf. Seine Spur führte in ein angrenzendes Waldgebiet und verlor sich dort. Aufgrund seiner Erkrankung bestand allerdings die Gefahr, dass der Vermisste die Orientierung verloren hatte.
In einer groß angelegten Suchaktion wurde das Waldgebiet mit Kräften der Polizei, der amerikanischen Militärpolizei und einer 22-köpfigen Suchmannschaft der Rettungshundestaffeln Haßberge und Hof durchforstet.
Flächensuchhund „Kimba“ und seine Hundeführerin der Hundestaffel Hof konnten letztendlich kurz vor 16 Uhr den Vermissten unverletzt auffinden. Vorsorglich wurde der 48-Jährige in ein Klinikum verbracht.
Hervorzuheben ist die hervorragende und unbürokratische Zusammenarbeit mit der amerikanischen Militärpolizei und den Hundestaffeln des BRK.

 

COBURG. Einen Verkehrsspiegel entwendete ein 27-jähriger, aus Russland stammender Coburger in der Nacht zum Montag in der Ketschendorfer Straße.

Ein aufmerksamer Zeuge hatte beobachtet, wie der Dieb anschließend seine Beute hinter einem Gebüsch im Postweg bunkerte. Vermeintlich erwischt flüchtete der 27-Jährige auf das naheliegende Grundstück eines Gebrauchtwagenhändlers. Dort stöberte ihn der alarmierte Polizeihund in seinem Versteck auf und die Uniformierten nahmen den Dieb fest. Das verwendete Tatwerkzeug fand sich unter einem Auto.

 
28.05.2010
Großostheim - Zu einem Großeinsatz wurden die Aschaffenburger Rettungskräfte am Donnerstag, gegen 20:15 Uhr, nach Großostheim beordert. Hier war ein 80-Jähriger offensichtlich auf einem Spaziergang nach Niedernberg nicht am Ziel angekommen und spurlos verschwunden.
Zum Einsatz kamen neben Polizeibeamten verschiedener Dienststellen und Angehörigen angrenzender Feuerwehren auch ein Polizeihubschrauber und mehrere Rettungshundestaffeln aus Bayern und Hessen sowie ein Polizeihund.
Nach fast sieben Stunden intensiver Suche konnte ein Spezialhund, ein sogenannter Mantrailing-Hund der Rettungshundestaffel eine Fährte aufnehmen. Kurze Zeit später schlug der Hund an und die Einsatzkräfte konnten den unterkühlten, aber unverletzten Vermissten auf einer Wiese entdecken und an seine Angehörigen übergeben.
 
Schweinfurt. Auf dem Gehweg in der Hans-Weinzierl-Straße fand ein Passant am Donnerstagnachmittag ein Hundeleckerchen an dem ein 1,8 Zentimeter langer goldener Angelhaken mit Widerhaken angebracht war. Der Angelhaken hing an einer ca. 65 Zentimeter langen durchsichtigen Angelschnur. Diese „Konstruktion“ ist durchaus dazu geeignet, einem Hund schwere innere Verletzungen beizubringen. Um erhöhte Vorsicht wird gebeten.
und

In ihrem Anwesen „Im Steinach“ hält eine Tierfreundin unter anderem ein Paar Hühnergänse. Der Auslauf ist durch einen Maschendrahtzaun eingegrenzt. Der angrenzende Feldweg wird auch von Hundebesitzern benutzt, die oft ihre Hunde dort frei laufen lassen.
Am Donnerstag gegen 18:00 Uhr führte ein Pärchen ihren Schäferhundmischling aus. Der Hund lief frei und lief an den Zaun. Die Gänse liefen ebenfalls zum Zaun, um ihr Revier zu verteidigen. Der Hund biss durch den Zaun der einen Gans in die Kehle. Die Gänsebesitzerin wollte die Personalien des Pärchens für eine eventuelle Schadensforderung, falls die Zuchtgans im Wert von 200 bis 300 Euro eingehen sollte. Das Paar wollte jedoch die Namen nicht nennen und setzte seinen Spaziergang fort.
Die Suche nach dem Paar durch die verständigte Streife verlief negativ. Die Frau hatte blonde Haare. Beide waren zwischen 20 und 25 Jahre alt. Der Hund hatte ein blaues und ein braunes Auge sowie ein braun-schwarzes Fell. Ob die Gans den Hundebiss überlebt, wird sich in den nächsten Tage zeigen.

Die Polizeiinspektion Schweinfurt bittet unter der Rufnummer 09721/2020 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 
25.05.2010

Karlstadt - Wie erst jetzt bekannt wurde kam es am 11.05.2010 in der Zeit von 15:30 - 16:00 Uhr zu einem folgenreichen Zusammentreffen eines freilaufenden Hundes mit einem Fahrradfahrer. Der 79jährige Fahrradfahrer fuhr hierbei auf dem Maintalradweg zwischen Karlstadt und Gambach. Im Bereich des "Betreuten Wohnen" passierte der Radfahrer eine junge Frau, die zu diesem Zeitpunkt ihren Hund unangeleint "Gassi" führte. Dabei sprang der Hund von der dortigen Grünfläche auf den Radweg und kollidierte mit dem Radfahrer. Dieser kam hierdurch zu Sturz. Nachdem die junge Dame dem Radfahrer aufgeholfen hatte und dieser zunächst keine Schmerzen verspürte, trennten sich die Wege der Beteiligten ohne dass Personalien ausgetauscht wurden. Zwischenzeitlich musste der 79jährige stationär behandelt werden. Er erlitt durch den Sturz multiple Brüche am Oberarm.

Die ca. 25jährige Dame die zum genannten Zeitpunkt mit ihren schwarzen Hund am Main unterwegs war wird, ebenso wie mögliche Zeugen des Zusammenstosses, gebeten sich unter der 09353/9741-0 mit der Polizeiinspektion Karlstadt in Verbindung zu setzen.

 

Gerolzhofen – Am Pfingstmontag, gegen 08.45 Uhr, ging ein 31-jähriger Mann mit einem Kinderwagen vom Erlesgarten in Richtung Nützelbachseen spazieren. Er hatte seinen Hund, einen Golden Retriever, dabei. Auf dem Betonweg kam ihm ein Jogger, der ebenfalls von seinem Hund begleitet wurde, entgegen. Nach ca. 20 Meter Entfernung kam dessen Hund zurück und griff den Golden Retriever an. Beim Trennen der beiden Hunde wurde der 31-jährige Mann an der Hand leicht verletzt. Trotz Nachrufen lief der Jogger mit seinem Hund in Richtung Arlesmarter weiter. Bei dem angreifenden Hund handelte es sich ebenfalls um einen Golden Retriever, ausgewachsenen und gelbbraun.Der Jogger, ein ca. 35-jähriger Mann, ca. 175 cm groß, mit dunklen, kurzen Haaren, der vermutlich den Vorfall nicht mitbekommen hat, möchte sich bei der Polizeiinspektion Gerolzhofen, Tel. 09382/940-0, melden.

 
Gemünden - Am Samstag um 22.40 Uhr verständigte ein Zeuge die Polizeistation Gemünden. Er hatte beobachtet, wie ein junger Mann, ganz in weiß gekleidet, mit seiner braunen Hündin, einem ca. 50 cm hohen Boxermischling, den Brückleinsweg entlang ging und dabei auf den Hund einschlug und eintrat, bis dieser laut jaulte. Dann ging der Mann den Zeilbaumweg in Richtung Grautal weg. Am Anfang des Zeilbaumweges schlug er noch gegen vier geparkte Pkw. Die total verstörte Hündin wurde von dem aufmerksamen Zeugen aus dem Gebüsch gezogen und ins Tierheim gebracht.
 
19.05.2010
Würzburg: Während eines kurzen Einkaufes hatte eine 29-Jährige am Dienstagmittag ihren vier Monate alten deutschen Jagdhund an einer Holzbank in der Klosterstraße angebunden.
Irgendetwas hatte den jungen Hund aufgeschreckt, so dass dieser plötzlich davon rannte. Mit der Bank an der Leine rannte er in Richtung Wenzelstraße, Mergentheimer Straße. Knapp 200 Meter legte er zurück, dabei beschädigte er leicht zwei geparkte Fahrzeuge. Die Hundehalterin hatte dies mitbekommen und die Verfolgung aufgenommen. Schließlich konnte sie ihren Vierbeiner einholen, beruhigen und nach Hause bringen. Für den entstandenen Schaden wird sie aufkommen.
 
09.05.2010

EBRACH, LKR. BAMBERG. Erst mit Hunden und dann mit einem Verletzten mussten sich Polizeibeamte in der Nacht zum Samstag beschäftigten.

Eigentlich wollten die Beamten einem 32-Jährigen helfen, der in seiner Wohnung regungslos auf dem Boden lag. Den Weg zu ihm versperrten jedoch die drei Hunde des Mannes, darunter ein sich aggressiv verhaltender Dobermann.
Erst durch den Einsatz des Polizeihundeführers konnten die Hunde gemeinsam gebändigt werden. Als die Polizisten den inzwischen wieder bei Bewusstein befindlichen Mann aus der Wohnung gebracht hatten, leistete er Widerstand. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der offensichtlich alkoholisierte Mann musste ärztlicher Behandlung zugeführt werden.

 
Würzburg. Am Samstag um 17.05 Uhr lief ein 71-jähriger Fußgänger auf dem Gehweg der Friedrichstraße Richtung Hartmannstraße. Eine 28-jährige Radfahrerin kam ihm auf dem Gehweg entgegen und führte dabei ihren Hund an der Leine; auf gleicher Höhe versetzte der Fußgänger ihr mit der Hand einen Schlag in die Seite, sie hatte nach ihren Angaben Mühe, einen Sturz zu vermeiden. In dem folgenden Streitgespräch benannte er sie noch mit einem äußerst ungalanten Schimpfwort. Die den Fall aufnehmenden Polizeibeamten stellten bei dem rabiaten Rentner einen Atemalkoholwert von 1,80 Promille fest, er wird angezeigt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Körperverletzung und Beleidigung.
 
05.05.2010
Würzburg. Am gestrigen Dienstagmorgen (04.05) wurde ein sechsjähriges Mädchen in Lengfeld durch einen Hund leicht verletzt. Zusammen mit seiner Mutter befand sich das kleine Mädchen gegen 07.45 Uhr zu Fuß auf dem Weg in die Schule, als es von einem Schäferhund attackiert wurde. Obwohl der Hund angeleint war, gelang es der Hundehalterin nicht, ihren Hund zu kontrollieren. Auch die Mutter konnte den Hundeangriff nicht verhindern. Das Tier schnappte nach dem Kind, verletzte es hierbei glücklicherweise nur leicht. Es wurde eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.
Gegen die Hundehalterin wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Eine Überprüfung des Schäferhundes wird von einem fachkundigen Hundeführer durchgeführt.
 
04.05.2010

MITTELFRANKEN. Am Montagmorgen, gegen 10.00 Uhr, hielten Zivilfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Feucht einen Pkw Seat Kastenwagen mit ungarischer Zulassung an. Die zwei Fahrzeuginsassen, ein 35-jähriger Mann und der 34-jährige spätere Beschuldigte wurden einer Kontrolle unterzogen. Beim Öffnen der Türe des Laderaumes in dem Kastenwagen konnten mehrere aufeinandergestapelte Obstkisten festgestellt werden. In einer dieser Kisten befand sich ein - nach Aussage der hinzugezogenen Veterinäramtstierärztin ein ca. 8 Wochen alter - Hundewelpe der Rasse „Englischer Bulldogge“. Das Tier war in einem sehr kränklichen Zustand, so dass das Tier umgehend einem Tierarzt zugeführt werden musste, der die weitere Betreuung des Welpen übernahm.
Bei der Durchsicht des Fahrzeuges konnten über 100 sog. EU-Heimtierausweise aufgefunden werden. Der 34-jährige Ungar gab unumwunden zu, dass er selbst eine Hundezucht mit 13 Hündinnen verschiedener Rassen in Ungarn habe und auf Bestellung Hundewelpen in die Niederlande liefere. Er sei nun auf der Rückfahrt in seine Heimat und habe bei seinem letzten Geschäft ca. 20 Hundewelpen geliefert.
Der Vertrieb der Hundewelpen werde über das Internet organisiert. Mittels eines mitgeführten Chip-Gerätes habe er die Hundewelpen selbst gekennzeichnet und die zugehörigen Barcodes auf die selbsterstellten Heimtierausweise aufgebracht, so dass der Eindruck für die Käufer entstand, die Hunde hätten gültige Papiere.
Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 6.000 Euro erhoben. Die gefälschten bzw. verfälschten Dokumente wurden sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen zu diversen Vergehen nach dem Tierschutzgesetz und anderen Tierschutzrichtlinien dauern an.

 
26.04.2010

Zeil - Am Mittwoch gegen 11.00 Uhr stellte ein Hundebesitzer in der Jörg-Hofmann-Straße fest, dass sein Hund, der sich auf dem Anwesen aufhielt, offenbar vergiftet wurde. Der Hund musste daraufhin eingeschläfert werden.

Zeugen die verdächtige Wahrnehmung im zeitlichen Zusammenhang mit dem Vorfall in der Jörg-Hofmann-Straße gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Haßfurt unter Tel.-Nr. 09521-9270 in Verbindung zu setzen.

 
22.04.2010

LAUFACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Beim Gassi gehen mit ihrem Hund haben sich am Mittwochabend eine Frau und ihre Tochter als ausgesprochen gute Zeuginnen erwiesen. Die beiden hatten zwei Verdächtige beobachtet und umgehend die Polizei verständigt. Wie sich herausstellte, hatten die Männer an einer Baustelle Kupferkabel entwendet.

Mutter und Tochter waren gegen 21.20 Uhr mit ihrem Vierbeiner unterwegs, als ihnen auf dem Parkplatz an der Dorfwiese zwei Männer auffielen, die auf einem Baustellengelände offensichtlich Gegenstände in ein Auto luden. Kurz danach fuhr das Duo ohne Licht mit dem Wagen weg. Den Mitteilern kam das Verhalten verdächtig vor und sie informierten umgehend die Polizei.
Im Zuge einer sofort ausgelösten Fahndung wurde eine Streifenbesatzung der Aschaffenburger Polizei das Auto mit Offenbacher Kennzeichen aufmerksam. Die Beamten stoppten den VW Golf am Ortseingang von Hösbach. Im Auto lagen Kupferkabel im Wert von rund 400 Euro, die der Baustelle zugeordnet werden konnte.
Die Ordnungshüter nahmen daraufhin die Fahrzeugbesatzung, einen 55 Jahre alter Osteuropäer, der von einem 14-Jährigen begleitet wurde, vorläufig fest. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurden beide nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen im Laufe des Donnerstagvormittags wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen die mutmaßlichen Diebe wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Diebesgut wurde an die Baustellenbetreiber zurückgegeben.

 
20.04.2010

ASCHAFFENBURG. Auf der Autobahn A 3 ist es am Dienstagvormittag auf Höhe von Aschaffenburg zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Lkw gekommen. Dabei wurde ein Lkw-Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 100.000 Euro.

Kurz nach 09.00 Uhr hatte sich auf der Richtungsfahrbahn Würzburg vor der Ausfahrt Aschaffenburg-Ost ein Stau gebildet. Auslöser für den Stau war ein Hund, der sich im dortigen Bereich auf die Autobahn verirrt hatte und mehrfach zwischen den Richtungsfahrbahnen hin und her wechselte. Trotz des sofortigen Einsatzes von mehreren Streifenfahrzeugen konnte der Hund nicht eingefangen werden. Er verschwand im Bereich der Anschlussstelle über einen Ausfahrast in Richtung Goldbach und rannte unerkannt davon. Es handelte sich um einen mittelgroßen, schwarzen, vermutlich mehrrassigen Hund.
Der 46-jährige Fahrer eines Sattelzugs aus Passau fuhr im Stau auf seinen Vordermann, einen Zug aus dem Emsland auf. Dabei wurde das Führerhaus des Passauer Zuges stark deformiert und der Fahrer eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr aus dem Lkw befreit werden. Kräfte des Rettungsdienstes transportierten den Schwerverletzten ins Klinikum Aschaffenburg. Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Erschwerend hat sich im Schadensbild bei dem Zug aus Passau ausgewirkt, dass die geladenen Stahlträger beim Aufprall nach vorne katapultiert wurden und die Rückwand des Führerhauses massiv nach vorne drückten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde ein Sachverständiger in die Unfallermittlungen eingebunden.

Der stark beschädigte Passauer Zug blockiert aktuell (11.15 Uhr) noch den rechten und teilweise den mittleren Fahrstreifen. Zur Abschleppung ist schweres Bergegerät erforderlich. Die Bergung wird voraussichtlich noch einige Stunden andauern. Der mit Torf beladene Zug aus dem Emsland ist noch soweit fahrbereit, dass er die Unfallstelle selbständig räumen kann. Da an dem Zug aus Passau Betriebsstoffe ausgelaufen sind, muss im Anschluss an die Lkw-Bergung der vor Ort vorhandene Flüsterasphalt aufwändig mit einer Spezialmaschine gereinigt werden.
Der Verkehr wird einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Staulänge beträgt etwa acht Kilometer. Zur Schadenshöhe können noch keine verlässlichen Angaben gemacht werden. Sie dürfte mehr als 100.000 Euro betragen

 
19.04.2010

NÜRNBERG. Die Hinterlassenschaft eines Hundes führte am Freitagnachmittag (16.04.2010) im Nürnberger Stadtteil Steinbühl zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen. Die Polizei ermittelt nun wegen vorsätzlicher Körperverletzung.

Gegen 15.45 Uhr führte eine 18-Jährige ihren Hund am Kopernikusplatz in Nürnberg aus. Hierbei verrichtete der drei Monate alte Welpe seine Notdurft. Dies wurde von einer 57-jährigen Passantin bemerkt, die daraufhin die Halterin des jungen Schäferhundes ansprach und sie bat, doch den Kot des Hundes zu entfernen. Im Laufe der Auseinandersetzung hielt die 57-Jährige die Hundehalterin am Unterarm fest, woraufhin diese mit flacher Hand auf den Oberkörper der Nürnbergerin schlug und ihr gegen das Schienbein trat.
Diese bat daraufhin die Polizei um Hilfe. Gegenüber den Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd erstattete sie Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung gegen die 18-jährigen Hundehalterin.
Während des gesamten Vorfalls kam es weder bei Mensch noch Tier zu ernsthaften Verletzungen.

 

NÜRNBERG. Zeitgemäße Technik und Diensthund „Duke“ ermöglichten gestern Nachmittag die Festnahme von fünf Jugendlichen, die dringend tatverdächtig sind, in ein Geschäft in Nürnberg-Eberhardshof eingebrochen zu sein. Das Quintett legte Geständnisse ab.

Die Betreiberin des Geschäftes verständigte gegen 15:00 Uhr die Polizei. Sie beobachte gerade über eine im Laden installierte sog. „Webcam“ fünf junge Leute, die offensichtlich eingebrochen waren und nun die Regale ausräumten.
Sofort fuhren mehrere Streifen der PI Nürnberg-West zum Tatort und umstellten das großräumige Gelände an der Fürther Straße. Offenbar veranlasste das Polizeiaufgebot einen 14-jährigen Tatverdächtigen, sich sofort „zu ergeben“ und das Gebäude zu verlassen. Seine vier Komplizen suchten ihr Heil in der Flucht innerhalb des Hauses.
Zwei zwischenzeitlich eingetroffene Hundeführer betraten mit ihren Vierbeinern das Einkaufscenter und begannen mit der Fährtensuche. Sehr schnell gelang es, die Flüchtigen zu lokalisieren. Kurzes, aber deutliches Bellen des Diensthundes „Duke“ reichte dabei aus, die Jungs zur Aufgabe zu bewegen. Widerstandslos und kleinlaut kamen sie aus ihrem Versteck und wurden zusammen mit ihrem bereits festgenommenen „Kollegen“ zur Dienststelle gebracht.
Wie sich herausstellte, hatte das Quintett bereits Feuerzeuge und Zigaretten im Wert von knapp 1.000,-- Euro zusammengestellt und zur Abholung bereitgelegt.
Wegen versuchten schweren Diebstahls ermittelt nun das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei. Die vermeintlichen Einbrecher wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben, die sich nicht gerade erfreut über das Tun ihrer Sprösslinge zeigten.

 
18.04.2010

Maroldsweisach - Ein ausgewachsener Kangal (großer türkischer Hirtenhund) sorgte am Samstag, gegen 12:00 Uhr, für einige Aufregung. Der Hund war von zu Hause ausgerissen und durch Hafenpreppach gestreunt, wie er das laut Anwohnern schon öfters getan hatte. In der Schlossgasse biss er dann einen anderen Hund in den Rücken und fiel ein Pony mit Reiterin an. Der Mischlingshund und das Pony mussten umgehend tierärztlich versorgt werden. Die 21-jährige Reiterin blieb unverletzt. Beim Eintreffen der Polizei hatte sich der Kangal wieder beruhigt und konnte nach Hause gebracht werden.

 
11.04.2010

SELB, LKR. WUNSIEDEL. Frech nutzte am Samstag ein vierbeiniger Dieb seine Chance, schnappte sich während einer Unfallaufnahme das Unfallopfer und verschwand im Wald.

Einem jungen Mann war bei Silberbach Meister Lampe ins Auto gerannt und der 21-Jährige hatte ordnungsgemäß die Polizei von diesem Wildunfall verständigt. Während am Golf Schaden in Höhe von 500 Euro entstanden war, hatte der Hase den Zusammenstoß leider nicht überlebt. Vor den Augen der aufnehmenden Beamten erschien jetzt Reineke Fuchs auf der Bildfläche, stibitzte den Hasen und flüchtete in den Wald.

 
10.04.2010
Rimpar - In der Halbzeitpause während eines Heimspiels des ASV Rimpar am Samstagnachmittag erhielt ein Zuschauer, der sich die Zeit auf dem Spielrasen vertreiben wollte, einen Faustschlag ins Gesicht. Der Geschlagene spielte in der Pause mit seinem Hund auf dem Rasen, zog sich dadurch den Unmut von Angehörigen des örtlichen Sportvereins zu und wurde von diesen zur Rede gestellt. Zu diesem Gespräch kam eine bislang unbekannte männliche Person hinzu und schlug den Hundehalter.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Land bittet um Zeugenhinweise unter Tel.-Nr. 0931/457-1630.

 
05.04.2010

NEUSTADT B. COBURG. Eine nicht alltägliche Entdeckung machte ein 59-jähriger Neustadter am Samstagnachmittag kurz vor 15 Uhr, als er mit seinem Fährtenhund Shivas auf dem Radweg zwischen Haarbrücken und Rödental unterwegs war.

Der Hund schlug abseits des Weges plötzlich an. Als sein Herrchen nachsah entdeckte er eine offensichtlich verendete Schlange. Bei dem Reptil handelt es sich vermutlich um eine knapp drei Meter lange Boa constrictor mit einem Durchmesser von etwa 12 Zentimetern. Diese Schlangenart kommt vorwiegend aus Mittel- bzw. Südamerika und kann eine Länge von bis zu 3,5 Metern und ein Gewicht von über 50 Kilogramm erreichen.
Bei den derzeit bei uns noch vorherrschenden Außentemperaturen, insbesondere in den Nachtstunden, haben diese Tiere keine Chance zu überleben. Wie die Schlange an den Auffindeort gelangte, oder woher sie stammt, ist bislang noch unklar.

 
26.03.2010

LANDKREIS KITZINGEN. Am Freitagmorgen stellte der Schiffsführer eines belgischen Güterschiffes fest, dass er ein neues Besatzungsmitglied hat. Während der Nacht, als das Schiff an der Mainlände in Marktbreit still lag, hatte sich ein Hund an Bord begeben und vor dem Steuerhaus niedergelassen. Der etwa 80 cm hohe Afghanen-Mischling blieb ruhig an seinem Platz, ließ aber niemanden in seine Nähe. Die Wasserschutzpolizei wurde gebeten, den Hund von Bord zu holen.

Da der Hund sich an Bord eines Schiffes offenbar sicher fühlte, stellte sich die Vermutung ein, dass es sich um einen „Seehund“ handelt, der auf einem Schiff zu Hause ist. Per Schiffstelefon und Schiffsfunk wurde die Main-Klatsch-Welle bemüht und schnell stellte sich heraus, das der Hund auf einem niederländischen Schubverband vermisst wird.
Der Schubverband musste am Donnerstag in Marktbreit seine Fahrt unterbrechen. Die Besatzung nutzte die Gelegenheit zum Einkauf, der Hund scheinbar zu einem ausgedehnten Landgang. Beim Ablegen merkte niemand, dass der Bordhund noch fehlte. Von der Besatzung des Schubverbandes, der zwischenzeitlich schon bei Miltenberg in Richtung Rhein fuhr, konnte niemand von Bord, um den Hund von seinem Gastgeberschiff abzuholen. So blieb die Zusammenführung der Getrennten zunächst schwierig.
Ein Knochen vom letzten Feststagsbraten der Schiffsbesatzung und die Frau des Hundehalters waren die Problemlöser. Der Knochen machte den Hund umgänglich und die Frau machte sich von den Niederlanden aus mit dem Auto auf den Weg um den Hund von seinem Gastgeberschiff abzuholen. Bis zu seiner Abholung hat der Hund Zeit, sich an dem Knochen zu laben.

 
Würzburg - Zwei Hunde gerieten am Freitagabend, gegen 18:30 Uhr, in der Schiestlstraße aneinander und verletzten sich gegenseitig. Nach heftigem Kampf ließen sie schließlich wieder voneinander ab.
Beide Tiere, ein Pitbull und ein Collie, waren jeweils zusammen mit ihren „Frauchen“ im Begegnungsverkehr auf dem Bürgersteig unterwegs. Der Pitbull, den eine 46-jährige Würzburgerin ausführte, ging sofort auf den Collie einer 44-Jährigen los und attackierte diesen mit Bissen. Der Collie wehrte sich so gut es ging.
Offenbar waren beide Frauen nicht in der Lage, die Hunde voneinander zu trennen. Deshalb fand sich auch recht schnell eine Gruppe Schaulustiger zusammen, die mitunter sehr aufgebracht reagierte, die Tiere aber auch nicht besänftigen konnte. Als eine Polizeistreife eintraf, hatten die Hunde ihren Kampf beendet. Sie trugen beide deutlich sichtbare und blutende Verletzungen davon.
Bemerkenswert ist, dass der Pitbull vor ca. zwei Wochen schon einmal in ähnlicher Art und Weise auffällig wurde. Deshalb übernimmt ein polizeilicher Diensthundeführer, also ein Experte für das Hundewesen, die weitere Sachbearbeitung.
 
25.03.2010

EGGOLSHEIM, LKR. FORCHHEIM. Zwei Hunde wurden am Labsee in Unterstürmig Opfer von Giftködern. Ein Tier musste deshalb sofort eingeschläfert werden.

Die beiden Hundebesitzer waren mit ihren Tieren an verschiedenen Tagen am Labsee unterwegs und bemerkten kurze Zeit später, dass mit ihren Vierbeinern offenbar etwas nicht stimmte. In einer Tierklinik stellte sich schnell heraus, dass die Hunde Gift aufgenommen hatten. Während ein Tier eingeschläfert werden musste, konnte der zweite Hund zwar gerettet werden, hat aber vermutlich bleibende Schäden von diesem Giftanschlag davon getragen.
Die Polizei in Forchheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

 
22.03.2010

NÜRNBERG. Am Abend des 19.03.2010 alarmierte eine besorgte Anwohnerin die Polizei, da sie eine größere Ansammlung von Personen im Nürnberger Stadtteil Steinbühl bemerkte und eine sich anbahnende Schlägerei befürchtete. Der eintreffenden Polizeistreife bot sich dann aber ein ganz anderes Bild.

Kurz vor 18:45 Uhr war eine 13-jährige Schülerin in der Schloßäckerstraße unvermittelt auf eine 62-jährige Passantin losgegangen, die ihren Hund ausführte. Dabei bedrohte und beleidigte sie die Frau ohne erkennbaren Grund und schüttelte sie.
Zufällig in der Nähe befindliche Jugendliche konnten das Mädchen von der Fußgängerin abbringen und stellten sich vor die Hundebesitzerin.
Beim Eintreffen einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg Süd ging die Angreiferin zunächst flüchtig, konnte jedoch eingeholt und festgehalten werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von annähernd 0,8 Promille. Die Schülerin wurde nach Beendigung der Sachbearbeitung in die Obhut ihrer Eltern übergeben.
Zur Frage, wo das Mädchen in den Besitz von Alkohol kommen konnte, dauern die Ermittlungen noch an. Die 62-Jährige blieb nach den bisherigen Erkenntnissen unverletzt.

 
15.03.2010

NÜRNBERG. Ein vor einem Einkaufszentrum angeleinter Schäferhund-Mix hat am Abend des 13.03.2010 drei Personen gebissen. Zwei von ihnen, darunter auch ein Polizeibeamter, mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.

Kurz vor 20.00 Uhr hatte ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt seinen von ihm mitgeführten Schäferhund-Mix mit Namen „Bluti“ vor dem Eingangsbereich eines Einkaufszentrum im Nürnberger Stadtteil Seeleinsbühl angeleint und entfernte sich.
Offenbar verstand es der Hund als seinen Auftrag, den Eingangsbereich zu schützen. Erstes Opfer war eine 24-jährige Nürnbergerin, deren Jeanshose durch den Biss des Hundes aufgerissen wurde. Nur wenig später wurde ein 21-jähriger Nürnberger von dem „Wachhund“ in die Wade gebissen. Aufgrund der blutenden Verletzung musste sich der Mann später in ärztliche Behandlung begeben. Die nun hinzugerufene Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West wurde von dem Hund begrüßt, indem der Vierbeiner einen 26-jährigen Polizeibeamten unvermittelt in den Unterarm biss. Auch der Beamte musste sich einer ärztlichen Behandlung unterziehen. Den Führer des Hundes erwartet nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Aufgrund der Aggressivität des Hundes wurde dieser dem Tierschutzverein Nürnberg übergeben.

 
05.03.2010

COBURG. Nachträglich erhielten Polizeihauptmeister Michael Dümlein und sein Diensthund Viso eine hohe Auszeichnung vom Verein für Deutsche Schäferhunde.

Die beiden gehören zu der Polizei-Hundegruppe, die ihren Dienst in den Landkreisen Coburg, Kronach und Lichtenfels leisten. Bei der Suche nach einem Vermissten im vergangenen Jahr in der Nähe des Lichtenfelser Flussbades kamen beide zu dem jetzt prämierten Einsatz. Die Suche nach dem bereits in Lebensgefahr befindlichen Vermissten war durch die zuvor eingesetzten Hilfs- und Rettungskräfte ergebnislos verlaufen. Wegen der einsetzenden Dunkelheit und des unwegsamen Geländes schien ein rechtzeitiges Auffinden aussichtslos. Wie unzählige Male trainiert, setzte Michael Dümlein seinen Viso am mittlerweile aufgefundenen Pkw des Gesuchten auf die Fährte an. Zielstrebig führte der Deutsche Schäferhund ihn über mehrere hundert Meter durch das Gelände. An einen Baum gelehnt saß, bereits nicht mehr ansprechbar, der Vermisste. Durch lautes Verbellen zeigte der Hund seinen Erfolg an. Die schnell zum Fundort herbeigerufenen Rettungskräfte brachten den nur noch flach atmenden Mann in das Lichtenfelser Klinikum. Auf der Intensivstation konnte er aus der akuten Lebensgefahr noch gerettet werden. Für diese ausgezeichnete Leistung erhielten Michael Dümlein und sein Viso jetzt die "Plakette für erfolgreichen Einsatz" vom Deutschen Schäferhundeverein.

 
17.02.2010

WÜRZBURG. In der Nähe des Heiner-Dikreiter-Weges führte ein 61-Jähriger am Dienstag Nachmittag (16.2.) seinen Hund aus. Der Australian Sheppard war angeleint, als dieser plötzlich von einem freilaufenden Jagdhund angegangen wurde.
Der Irish Setter biss dem anderen Vierbeiner in den Kopf- bzw. Nackenbereich. Gleichzeitig trat der etwa 40 Jahre alte Hundebesitzer dem schon malträtierten Hund in die Bauchgegend. Der unbekannte Spaziergänger ging danach weiter. Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben: ca. 40 Jahre alt, schwarze Haare, Bauchansatz. Dessen Hund hörte auf den Namen „Backo“.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Ost bittet um Hinweise unter der Tel.-Nr. 0931/457-2230.

 
12.02.2010

WESTLICHER LANDKREIS NEUSTADT A.D. WALDNAAB; Mehrere Polizeistreifen wurden heute bei einem Einsatz in einer Ortschaft im westlichen Landkreis Neustadt/WN eingesetzt, nachdem die Polizei die Mitteilung über eine offensichtliche Bedrohungslage erhielt. Da Schusswaffen nicht ausgeschlossen werden konnten, wurden neben uniformierten und zivilen Kräften, auch Diensthundeführer eingesetzt. Gegen 17.30 Uhr konnte schließlich die Person beim Wohnanwesen festgenommen werden.

Ein Beschäftigter eines großen Unternehmens im Landkreis Tirschenreuth teilte heute Nachmittag der Polizei mit, dass er einen Anruf entgegennahm, bei dem ein Mitarbeiter eine allgemein gehaltene Bedrohung gegen Betriebsangehörige aussprach. Um die Person und die gemachten Angaben überprüfen zu können, fuhren mehrere Streifen an dem Wohnanwesen in der Ortschaft an. Als die Überprüfung durchgeführt werden sollte, verließ der 45-Jährige gegen 17.30 Uhr überraschend im rückwärtigen Bereich das Wohnhaus. Dort befand sich bereits ein Diensthundeführer, der die Person aufforderte stehen zu bleiben. Trotz der deutlichen Aufforderung versuchte er wegzulaufen und konnte nach der Androhung des Diensthundeeinsatzes von dem Hund gestellt werden. Dabei erlitt der Mann eine Bissverletzung am Unterarm. BRK und Notarzt wurden daraufhin zum Einsatzort beordert und gewährleisteten die ärztliche Versorgung. Es kam zu keinen weiteren Widerstandshandlungen. Zudem führte die Person keinerlei Waffen mit sich. Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnhauses konnten jedoch einzelne Schusswaffen sichergestellt werden. Die werden derzeit hinsichtlich waffenrechtlicher Erlaubnisse begutachtet. Zur Motivlage liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen laufen.
Für Rückfragen stehe ich im Auftrag des Polizeipräsidiums Oberpfalz unter der Handy-Nr. 0171/5515780 zur Verfügung.

 
10.02.2010
Obernburg am Main - Am Dienstagmorgen wurde gegen 08.45 Uhr auf der B 469 ein über die Fahrbahn rennender belgischer Schäferhund von einem Audi erfasst und schwer verletzt. Das Tier blieb auf der Gegenfahrbahn liegen und wurde von der zur Unfallaufnahme entsandten Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Obernburg zu einem Tierarzt gefahren. Im Rahmen dieser Aktion biss der Hund einem der Beamten in die Hand. Wie der Hundeeigentümer, der sich später gemeldet hatte, mitteilte musste das Tier wegen der erlittenen schweren Verletzungen ohne Genesungsaussicht eingeschläfert werden. Bei der Kollision mit dem Tier war an dem Audi ein Schaden von ca. 500 Euro entstanden.
 
08.02.2010
Rüdenhausen - Am Samstagnachmittag haben zwei Pkw-Fahrer an der Abfahrt Wiesentheid die Autobahn verlassen und sind auf der B 286 weitergefahren. Als plötzlich ein Tier, vermutlich ein Fuchs oder ein Hund, über die Fahrbahn rannte, bremste der vorausfahrende Pkw-Fahrer ab. Der nachfolgende Fahrzeugführer konnte nicht mehr rechtzeitig verzögern und fuhr auf den Vorausfahrenden auf. Der Mann in dem vorderen Pkw wurde durch den Anstoß leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 6.000 Euro.
 
05.02.2010
WÜRZBURG. Am Donnerstagnachmittag wurde auf der A 81, in Höhe Kist, ein Dalmatiner von einem Fahrzeug angefahren und am Hinterlauf verletzt. Der Hund war bereits am letzten Montag aus dem Tierheim in Würzburg ausgebüxt und wollte offensichtlich nach Kist in seine alte Heimat. Bei der Polizeieinsatzzentrale Würzburg ging zunächst die Meldung ein, dass der Hund auf der A 81 läuft. Wenig später kam jedoch die Mitteilung, dass der Hund angefahren wurde. Der Dalmatiner lag mit einem verletzten Hinterlauf in einer Betriebsumfahrt und wurde beim Eintreffen einer Autobahnstreife bereits von einer Autofahrerin und von einem Mitarbeiter der Autobahnmeisterei umsorgt. Von einem Hundeführer des Autobahnpolizeireviers Tauberbischofsheim wurde der verletzte Vierbeiner anschließend zurück ins Tierheim nach Würzburg gebracht. Dort erkannten ihn die Mitarbeiter auch sofort, denen er beim Gassi gehen entwischt war.
 
02.02.2010

BAYREUTH. Unterstützt von Beagle "Flinn", der Schäferhündin "Ciara" und dem Polizeihund "Dark" erklärte Diensthundeführer Jürgen Weggel den Kindern des Kindergartens St. Hedwig im Rahmen eines Projektes der Hundegruppe Bayreuth des PP Oberfranken den richtigen Umgang mit Hunden.

Unter dem Motto "Kind und Hund - Verhaltenslehre für das Vorschulalter" erläuterte der erfahrene Ausbildungsleiter kindgerecht und in praktischen Übungen, wie Tiere Stimmungen zeigen und wie man durch richtige Verhaltensweisen einer Konfrontation mit Hunden ausweichen kann.

 
26.01.2010

HEINERSREUTH, LKR. BAYREUTH. Der Täter, der den Jagdhund eines 61-jährigen Jägers aus dem Bayreuther Landkreis am Freitag vergangener Woche vergiftet hat, konnte von der Polizei ermittelt werden. Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Der Weimaraner Jagdhund des Bayreuthers brach nach einem Spaziergang in der Nähe eines Fischteiches bei Unterkonnersreuth grundlos zusammen und musste in tierärztliche Behandlung gebracht werden. Der Verdacht einer Vergiftung des Hundes bestätigte sich kurze Zeit später durch eine Tierärztin. Der Hund verstarb am folgenden Tag.
Der Hundebesitzer fand am Samstag auf seinem Spazierweg nahe eines Fischteiches einen Köderfisch. Der Bauch des Fisches war aufgetrennt und enthielt schwarzes Granulat. Außerdem fand er im Bereich des Teiches eine sogenannte Tellerfalle, deren Verwendung in Deutschland seit Jahren verboten ist. Der mit dem Fall beauftragte Diensthundeführer der Bayreuther Polizei konnte, in den folgenden Tagen einen 76-Jährigen aus dem Bayreuther Landkreis ermitteln. Er gab sowohl die Aufstellung der illegalen Falle, als auch die Auslegung des Köderfisches zu. Der präparierte Fisch und die Giftmischung wurden sichergestellt.

 
24.01.2010

HASSFURT, LKR. HASSBERGE. Auf recht ungewöhnliche Weise hat die Haßfurter Polizei am Freitagmittag eine nicht alltägliche Form von „Unfallflucht“ geklärt. Ein Hund hatte die Straße überquert und dabei den Sturz und eine leichte Verletzung eines Rollerfahrers verursacht. Ein Polizeibeamter, der zufällig Zeuge des Geschehens geworden war, verfolgte den Unfallverursacher, der sich zu Fuß - oder besser gesagt - auf seinen vier Pfoten aus dem Staub gemacht hatte. So konnte der Hundehalter schnell ermittelt werden.

Zu dem Unfall war es wenige Minuten nach 12.00 Uhr nicht weit von der örtlichen Polizeidienststelle entfernt gekommen. Zu diesem Zeitpunkt war ein Rollerfahrer aus Richtung Schwarze Brücke stadteinwärts unterwegs. Nach der scharfen Rechtskurve in Höhe der Ritterkapelle rannte plötzlich ein mittelgroßer Hund von links über die Fahrbahn. Ein Autofahrer konnte gerade noch anhalten. Dies gelang dem Rollerfahrer nicht mehr. Der Mann aus Haßfurt stieß mit dem Hund zusammen und stürzte. An seinem fahrbaren Untersatz entstand ein Schaden in Höhe von ca. 600 Euro.
Sofort kümmerten sich Passanten um den 46-Jährigen, der mit leichtren Prellungen am Knie davon kam. Ein Beamter der Haßfurter Polizei, der privat unterwegs war und Zeuge des Unfalls wurde, nahm sich des Unfallverursachers an, der offenbar keine große Lust verspürte, ausgerechnet an dem Ort zu bleiben, an dem er doch gerade erst eine unliebsame Bekanntschaft mit einem Roller hatte machen müssen. Das Tier zog es vor, sich nach Hause zurückzuziehen. Dies war die Chance für den Polizeibeamten, an den Hundehalter heranzukommen und somit zumindest dafür zu sorgen, dass der gestürzte Rollerfahrer die durch den Unfall verursachten Kosten durch die Hundeversicherung ersetzt bekommt.
Der Hund, der den Zusammenstoß offensichtlich unverletzt überstanden hatte, lief von der Polizei verfolgt schnurstracks nach Hause, einem nicht allzu weit von der Unfallstelle gelegenen Anwesen. Es spricht vieles dafür, dass er von dort durch eine nicht ganz geschlossene Türe ausgebüchst war. Inwieweit den Hundehalter ein Verschulden trifft, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

 
13.01.2010
Bad Bocklet – Am Dienstagmorgen riss ein einjähriger Schäferhund zunächst von zuhause aus und dann 500 Meter weiter ein trächtiges Schaf. Der Hund war hinter den Kleingärten in einen elektroumzäunten Pferch mit etwa 200 Schafen eingedrungen. Eines der Schafe jagte er schließlich wieder in Richtung Ortschaft und biss ihm an einem Anwesen die Kehle durch. Dabei wurde die Fassade des Mehrfamilienhauses mit Blut besudelt. Als die Polizeistreife eintraf; war der Hund erneut im Pferch unterwegs. Er konnte allerdings in dem Moment vom Hundehalter eingefangen werden. Schaden ca. 300 Euro. Auf den Hundehalter kommt nun eine Anzeige zu, da in Bad Bocklet per Verordnung Leinenpflicht herrscht.
 
07.01.2010
Estenfeld ( Würzburg) - Beim Ausführen ihres Hundes kam es für ein Ehepaar am Montag zu einem Zwischenfall. Ein großer Schäferhund, welcher überraschend aus einem Anwesen gerannt kam, griff den angeleinten mitgeführten kleineren Hund sofort an. Als die Hundehalterin versuchte den Schäferhund von ihren Hund wegzuziehen, sprang dieser die Frau an, wodurch diese stürzte und sich den linken Unterarm brach. Daraufhin packte der Mann den Hund am Halsband und brachte ihn zurück in das Anwesen, wo er von der Halterin in den Zwinger eingesperrt wurde.
 

Dettelbach – Am Dienstagmorgen befuhr gegen 07.45 Uhr eine 25-Jährige mit ihrem Pkw die Bamberger Strasse in Dettelbach und wollte dann nach links auf den Parkplatz eines Einkaufsmarktes abbiegen. Dabei übersah die Frau eine Fußgängerin, die dort gerade ihren Hund spazieren führte. Die 59-Jährige wurde von dem Pkw erfasst, stürzte anschließend und brach sich dabei den Arm. Sie wurde in das Krankenhaus Kitzingen gebracht. Auch der Hund wurde erfasst, aber nur leicht verletzt.

 
03.01.2010

ERLANGEN. Am frühen Morgen des 02.01. 2010 ereignete sich auf der BAB 3 ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem im Einsatz befindlichen Streufahrzeug. Ein Hund wurde dabei getötet.

Kurz vor 03:00 Uhr befuhr ein 51-jähriger Mann aus Niedersachsen am Steuer seines Pkw Ford die BAB 3 in Fahrtrichtung Regensburg. Zwischen den Anschlussstellen Erlangen-Tennenlohe und Nürnberg-Nord wollte er ein im Einsatz befindliches Streufahrzeug der Autobahnmeisterei überholen. Dabei geriet sein Fahrzeug ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und gegen den Lkw MAN. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Durch den Aufprall wurde ein Berner Sennenhund aus dem Ford herausgeschleudert und konnte nur noch tot auf der Autobahn aufgefunden werden.