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  Der Hund - in Franken
  Vom Hund - Polizei-Berichte
 
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Archiv 2011
 
28.01.2012
Stadt Schweinfurt. Ein junger Rottweiler ist vermutlich qualvoll im Rauch von brennenden Tüchern verendet. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, schaltete vermutlich der Hund selbst mit seinen Pfoten den Elektroherd ein. Offensichtlich hatte er versucht an Fressbares, welches auf den Platten stand, zu gelangen. Geschirrtücher, welche neben und auf dem Kochfeld lagen, entzündeten sich und fingen an zu qualmen. Durch den Rauch verendete der junge Hund. Die gesamte Küche wurde verrußt. Zum Glück breitete sich ein Feuer nicht aus. Der Schaden liegt bei mindestens 1.000 Euro.
 
24.01.2012
Maroldsweisach LK Hassberge - Die frühmorgendliche Fahrt mit dem Fahrrad zu ihrer Arbeitsstelle wurde einer Bäckereiangestellten am vergangenen Montag, gegen 02.00 Uhr, zum Verhängnis. Die 36jährige Frau wurde von einem Hund attackiert und leicht in die rechte Wade gebissen. Die Verletzung musste ärztlich versorgt werden. Bei der Anzeigenaufnahme wurde auch bekannt, dass es nicht das erste Mal gewesen sei, dass der Hund Menschen attackierte. Nun ermittelt die Polizeiinspektion Ebern gegen den Hundehalter wegen fahrlässiger Körperverletzung. Mit diesem Ermittlungsergebnis wird sich auch die Gemeindeverwaltung Maroldsweisach befassen, welche als Sicherheitsbehörde auch für verhaltensauffällige Hunde zuständig ist.
 
23.01.2012
Stadt Aschaffenburg. Am Sonntagmorgen gegen 10:30 Uhr befuhr eine Polizeistreife die Würzburger Straße stadtauswärts, als plötzlich aus einer Hofeinfahrt ein Dobermann gerannt kam und die Straße überquerte. Ein Ausweichen war nicht mehr möglich, so dass es zu einer frontalen Kollision zwischen Dienstfahrzeug und Hund kam. Der Dobermann rannte nach dem Unfall davon und verschwand wohl unverletzt in einer nahegelegene Parkanlage. Der Hundehalter konnte ermittelt werden und gab an, dass er eventuell die Türe am Hundezwinger nur kurzfristig angelehnt hatte und der Hund dies zur Flucht ausgenutzt habe. Am Polizeiauto entstand ein Schaden in Höhe von 1.000 Euro.
 

NÜRNBERG. Einen gehörigen Schrecken bekam gestern Abend (22.01.2012) in Nürnberg-Langwasser die Ehefrau eines 82-jährigen Rentners, der mit seinem Hund spazieren gegangen war. Der Hund kam ohne sein Herrchen zurück. Der 82-Jährige verließ gegen 17:00 Uhr sein Anwesen und ging mit seinem Golden Retriever südlich der Liegnitzer Straße in einem Waldstück „Gassi“. Nach ca. zwei Stunden kam der Hund alleine zurück. Die besorgte Ehefrau verständigte sofort die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd. Mit sechs Beamten wurde die übliche Wegstrecke des Mensch-Tier-Gespanns zu Fuß abgesucht. Mit Taschenlampen „bewaffnet“ leuchteten die Polizisten so gut wie möglich den völlig dunklen Wald aus und bewiesen dabei schon nach kurzer Zeit eine gute „Spürnase“: sie fanden den Senior auf einem Trampelpfad auf. Er war gestürzt und konnte sich alleine nicht mehr fortbewegen. Der äußerlich unverletzte Mann wurde seinen erleichterten Angehörigen, die ebenfalls mit dem Hund an der Suche beteiligt waren, übergeben.

 
21.01.2012

NEUENDORF, LKR. MAIN-SPESSART. Bei einem Wohnungsbrand ist in der Nacht zum Samstag Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro entstanden. Der Hauseigentümer zog sich eine Rauchgasvergiftung zu. Ein Hund kam in dem Feuer um. Die Brandursache steht noch nicht fest. Der Mann war eine halbe Stunde nach Mitternacht zu seinem Haus in der Schönrainstraße zurückgekehrt. Als er die Eingangstüre aufgesperrt hatte, stellte der 50-Jährige fest, dass der Wohn- und Esszimmerbereich total verraucht waren. Obwohl die Feuerwehr aus Neuendorf schnell vor Ort war, wurde der gesamte Raum und die angrenzende Küche durch den Brand stark in Mitleidenschaft gezogen. Für den Hund des Mannes kam jede Hilfe zu spät. Das Tier lag tot unter einer Bank.
Der Mann erlitt offenbar einen Rauchgasintoxikation und einen Schock. Der 50-Jährige wurde deshalb in ein Krankenhaus eingeliefert. Noch in der Nacht kamen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Würzburg an den Brandort. Bei den inzwischen durchgeführten Ermittlungen hat sich noch keine eindeutige Brandursache herauskristallisiert.

 
Rüdenhausen LK Kitzingen - Etwas kurios waren die Umstände eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitag um 12.15 Uhr in der Hindenburgstraße ereignete.
Die Fahrerin eines Pkw BMW befuhr die Straße ortsauswärts und erfasste dabei einen Hund, der von rechts in die Fahrbahn lief. Der verletzte Hund wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Mittels des bordeigenen Wagenhebers konnte das Fahrzeug angehoben und der Hund befreit werden.
Er wurde zu einem Tierarzt nach Iphofen verbracht. Der Hund konnte zwischenzeitlich vom Hundehalter beim Tierarzt wieder abgeholt werden. Der Schaden am Pkw dürfte sich auf ca. 500,-- Euro belaufen.
 
16.01.2012
Schonungen LK Schweinfurt - Am Sonntag wurde kurz vor Mitternacht in Schweinfurt in der Luitpoldstraße ein 22-Jähriger einer Personenkontrolle unterzogen. Da er augenscheinlich unter Betäubungsmitteleinfluss stand wurde er durchsucht und es konnte eine kleine Menge Haschisch aufgefunden werden. Bei einer anschließend auf der Polizeiwache durchgeführten Vernehmung und weiterführenden Ermittlungen ergaben sich Erkenntnisse auf einen Dealer in der Sattlerstraße. Nach dem Sachvortrag an den Jour-Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde eine Wohnungsdurchsuchung von angeordnet.
Mehrere Beamte, begeleitet von einem Rauschgifthund, statteten dem sichtlich überraschten 23-jährigen Wohnungsinhaber einen „Besuch“ ab. Hierbei konnte eine größere Menge Haschisch sowie Amfetamin beschlagnahmt werden. Der 23-jährige war bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten.
Gegen beide Beschuldigte ergeht nun eine Anzeige wegen diverser Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.
 
15.01.2012

IPHOFEN, LKR. KITZINGEN. Am Freitagabend war ein Hundebesitzer mit seinem Schäferhund spazieren, als das Tier einen derzeit unbekannten Gegenstand fand und darauf herumkaute. Kurz danach krampfte der Hund und musste schließlich eingeschläfert werden. Die Polizei Kitzingen sucht Zeugen, die Hinweise auf die vermeintliche Ursache geben können. Gegen Abend ging der Hundebesitzer mit seinem norwegischen Schäferhund in Iphofen am Stadtsee spazieren. Beim Herumstöbern hatte der Hund dann einen Gegenstand im Maul und kaute darauf herum. Am Samstag hatte das Tier dann Krampfanfälle und musste vom einem Tierarzt eingeschläfert werden. Offensichtlich hatte er Vergiftungserscheinungen.
Der Hundebesitzer befürchtet, dass es sich bei dem Gegenstand, den sein Hund am Vortag im Bereich des Stadtsees aufgefunden hatte, um einen Giftköder gehandelt haben könnte. Jetzt suchen die Ermittler Zeugen und fragen: Wer hat weitere verdächtige Gegenstände in Iphofen gefunden oder entsprechende Beobachtungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Kitzingen unter Tel. 09321/141-0.

 
10.01.2012

NÜRNBERG. Die spektakuläre Flucht eines 30-jährigen Nürnbergers beendete heute Nachmittag (10.01.2012) Diensthund „Duke“. Gegen den Mann besteht Haftbefehl. Beamte des Fachkommissariats der Kripo Nürnberg suchten den Beschuldigten zur Mittagszeit in der Nürnberger Südstadt auf. Als er wegen eines bestehenden Haftbefehls festgenommen werden sollte, flüchtete der Beschuldigte zu Fuß. Obwohl die Beamten sofort die Verfolgung aufnahmen, gelang es dem Flüchtenden, in einem Anwesen in der Siemensstraße zu verschwinden.
Zahlreiche Streifen der Nürnberger Polizei umstellten das betreffende Gebäude. Systematisch wurde das Mehrfamilienhaus anschließend von Beamten der Diensthundestaffel mit Diensthund „Duke“ durchsucht. Letztlich „erschnüffelte“ der belgische Malinoix den Beschuldigten. Er hatte sich auf dem Dachboden des Anwesens versteckt. Widerstandslos ließ er sich festnehmen. Auf seiner Flucht verletzte er sich leicht und musste deshalb ambulant versorgt werden.
Der 30-Jährige wurde in die Polizeihaftanstalt eingeliefert und wird noch im Laufe des Tages der Justiz überstellt.
Für Absperr- und Fahndungsmaßnahmen waren rund 30 Beamte der Nürnberger Polizei eingesetzt.

 

KLINGENBERG A.MAIN, LKR. MILTENBERG. Nachdem in der vergangenen Woche in der Nähe der Klingenburg eine Gartenlaube vollständig ausgebrannt ist, hat am Dienstagnachmittag ein Diensthundeführer der Polizei und der Sachbearbeiter der Kriminalpolizei bei der Suche nach Spuren eine schreckliche Entdeckung gemacht. Im Brandschutt entdeckten sie eine verkohlte Leiche, deren Identität noch nicht mit letzter Sicherheit geklärt ist.  Wie bereits berichtet, war das Feuer am vergangenen Donnerstagnachmittag in der unbewohnten Holzhütte ausgebrochen. Die Flammen hatten danach rasch auf die komplette Laube übergegriffen, die dann vollständig ausbrannte. Mehrere Feuerwehren, die mit etwa 30 Mann angerückt waren, hatten den Brand schnell gelöscht. Der Sachschaden dürfte sich nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen auf etwa 15.000 Euro belaufen.
Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache hatte die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen. Warum es zu dem Feuer kam, ist auch weiterhin unklar. Um entsprechende Hinweise zu finden, war der Sachbearbeiter der Kriminalpolizei Aschaffenburg am Dienstagnachmittag erneut am Brandort. Unterstützt wurde er bei seiner Absuche diesmal von einem Diensthundeführer der Aschaffenburger Polizei und dessen Diensthund „Kalle“, bei dem es sich um einen sogenannten Brandmittelspürhund handelt.
Kurz nach 14.00 Uhr wurde dann mit Unterstützung des speziell ausgebildeten Hundes eine völlig verkohlte Leiche in einem größeren Haufen Brandschutt entdeckt. Die Identität des Mannes ist noch nicht mit letzter Sicherheit geklärt. Um sicherzugehen, um wen es sich bei dem Toten handelt und um herauszufinden, wie die Person ums Leben gekommen ist, wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Obduktion durchgeführt.

 
08.01.2012
Hammelburg LK Bad Kissingen - Mit ihrem Hund war eine 50-jährige Hammelburgerin am Freitagmittag auf dem Gehweg neben der Kissinger Straße auf Höhe des Wasserhauses unterwegs. Hierbei kam ihr gegen 12.30 Uhr eine ca. 60-jährige Frau mit einem Irish Setter entgegen. Nachdem die beiden an der Leine geführten Rüden sich kurz angebellt hatten, gingen die Frauen weiter. Der Setter sprang die Geschädigte anschließend von hinten an, wodurch sie nach vorne auf die Knie stürzte und sich dabei leicht verletzte. Nach einem kurzen Wortwechsel entfernte sich die Führerin des Setters in Richtung Fuchsstadt.
 
Großostheim LK Aschaffenburg - Anlässlich einer Treibjagd geriet am Samstagmittag ein Wildschwein gegen 12.40 Uhr auf die Bundesstraße 469 und wurde dort von einem in Fahrtrichtung Obernburg fahrenden Pkw Audi erfasst und getötet. Ein nachfolgender Pkw konnte nicht mehr ausweichen und fuhr ebenfalls über das Tier. Ein Jagdhund, der dem Wildschwein folgte und auch auf die B 469 geriet, wurde von einem VW Scirocco, der in Fahrtrichtung Autobahn unterwegs war, erfasst und auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Auch der Hund überlebte den Zusammenstoß nicht. Der Audi sowie der VW wurden jeweils im Frontbereich beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 5.000 Euro.
 
04.01.2012

Marktheidenfeld LK Main-Spessart - Ein sechsjähriger Junge hatte am Dienstagnachmittag eine Begegnung mit einem etwa 50 Zentimeter großen schwarzen Hund. Als das Kind in Begleitung seiner Tante am Äußeren Ring lief, sprang das Tier aus dem Kofferraum eines blauen Pkw und biss es durch die Jacke in den linken Arm. Dadurch erlitt der Bub leichte Verletzungen, die im Krankenhaus Marktheidenfeld ärztlich versorgt werden mussten. Bei dem Auto handelt es sich vermutlich um einen Fiat.

Die Polizei Marktheidenfeld sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die Beobachtungen zu dem Vorfall gemacht haben. Hinweise bitte unter Tel.-Nr. 09391/9841-0.

 
03.01.2012
A 9 / BAYREUTH. Einen ungewöhnlichen und quirligen Fang machten am Freitagabend Polizisten der Bayreuther Verkehrspolizei auf der A 9. Sie wurden vorläufig neue Besitzer mehrerer Hundewelpen. Die Beamten kontrollierten am Parkplatz Sophienberg das Auto eines 22-Jährigen aus Oberbayern. Auf der Rückbank des Renault bemerkten die Beamten eine Plastikbox in der zehn kleine Hundewelpen quietschten. Der Oberbayer hatte die „Cane Corsos“, eine italienische Doggenart, in Polen gekauft und illegal nach Deutschland ohne Impfungen und Papiere eingeführt.
Die Polizisten behielten die Hundebabys ein. Da auch bei der Verkehrspolizei Hundefreunde Dienst verrichten, brachten sie es nicht übers Herz, die „Kleinen“ vorläufig in die kalten Außenbox des Tierheims zu bringen. Kurzerhand brachten die Beamten zwei Körbchen in die warme Haftzelle der Dienststelle und die Hunde blieben dort bis zum nächsten Morgen „inhaftiert“. Erst dann kamen die Welpen ins Tierheim.
Der Oberbayer muss sich wegen mehrerer Verstöße nach dem Tierschutzgesetz verantworten.
 
 
 

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